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LÄNDER WOLLEN MEHR TIERSCHUTZ BEIM TRANSPORT
21.09.2009 - Auf Initiative von Mecklenburg-Vorpommern haben sich die Landwirtschaftminister der Länder für Verbesserungen im Tierschutz bei Tiertransporten in Drittländer ausgesprochen. Nach einem Beschluss der Agrarministerkonferenz in Eisleben soll sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner bei den bevorstehenden Verhandlungen auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass lange Transporte grundsätzlich nicht mehr stattfinden und die Ladedichte für Tiere im Sinne des Tierschutzes zu überprüfen ist. Generell sollte bei Verhandlungen zu Veterinärabkommen mit Drittländern darauf gedrungen werden, statt lebender Schlachttiere Fleisch zu transportieren, heißt es in dem Beschluss. „Jeder Transport stellt eine Belastung für das Tier dar - auch bei guten Transportbedingungen“, erklärte der Schweriner Landwirtschaftminister Dr. Till Backhaus. Seiner Ansicht nach sollten deshalb Schlachttiere möglichst nur bis zum nächstgelegenen geeigneten Schlachtbetrieb transportiert werden oder es sollte zumindest die Transportdauer begrenzt werden. Bei Zuchttiertransporten würden Anfor-derungen des Tierschutzes eingehalten, so Backhaus. Aber auch Schlachttiere seien Lebewesen, „mit denen man verantwortungsbewusst umgehen muss“. Niedersachsen gab zu dem Beschluss zu Protokoll, dass innerdeutsche Regelungen aus Wettbewerbsgründen nicht über verbindliche EU-Vorgaben hinausgehen dürften.
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