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NEUE EXPORTFÖRDERORGANISATION GEFA GEGRÜNDET

31.08.09 - Im Ringen um eine gemeinsame Exportförderorganisation der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft hat es eine Wende gegeben. Vergangene Woche wurde in Bonn die „German Export Association for Food and Agriproducts“ (GEFA) gegründet. Neben der Fleisch, Milch-, Süßwaren- und Bier-branche sind in dem neuen Gremium auch die Tier- und Pflanzenzüchter sowie die Landtechnikhersteller vertreten. Damit ist die GEFA breiter aufgestellt als die bisher parallel zueinander existierenden Organisationen „German Food“ und „Food - Made in Germany“ (FMiG).
Die GEFA soll als Kopfstelle dienen, die unter ihrem Dach die verschiedenen Säulen der Ernährungs- und Agrarindustrie zusammenbringt. Laut den Vorstellungen der Vereinsgründer ist die GEFA um weitere Säulen erweiterbar. Wie aus Branchenkreisen verlautete, finden weitere Gespräche statt, um eine gemeinschaftliche Lösung für die Agrarexportförderung zwischen den bestehenden Organisatio-nen im Ernährungsbereich zu finden. Hinter der GEFA stehen erst einmal neben den neu hinzugekommenen Züchtern und Landtechnikherstellern Verbände aus der Süßwaren-, Milch- und Fleischbranche. Als Vorstand der GEFA fungiert vorerst Dr. Carl-Stephan Schäfer von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter (ADR). Künftig soll es eine hauptamtliche Geschäftsführung der GEFA in Berlin geben. Die erste Mitgliederversammlung wird voraussichtlich im Herbst auf der Allgemeinen Nahrungs- und Genussmittelausstellung (Anuga) in Köln stattfinden.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium bezeichnete die GEFA als „eine branchenübergreifende Initiative von Verbänden der Ernährungswirtschaft und des vorgelagerten Bereichs zur Schaffung einer privatwirtschaftlichen zentralen Dachorganisation für Exportförderung“. Eine abschließende Bewertung hält das Ministerium aufgrund der gerade erst vollzogenen Gründung des Vereins noch nicht für möglich. Im Gegensatz zu „German Food“ und „Food - Made in Germany“ greife die Initiative den ursprünglichen Wunsch des Ministeriums nach einem einzigen Ansprechpartner für alle Branchen der Agrar- und Ernährungswirtschaft wieder auf, betonte eine Sprecherin. Erstmals werde damit ein Konzept mit Vertretungsanspruch für den gesamten Agrarexport vorgelegt. Getragen werde die Initiative bisher von Verbänden exportstarker Branchen wie Fleisch, Milch, Süßwaren, Bier, Tierzucht, Pflan-zenzucht oder Landtechnik. Nicht vertreten seien hingegen die vielen kleinen und mittelständischen Lebensmittelhersteller in Branchen ohne eigenen Exportverband. „Es bleibt abzuwarten, ob es den Trägern von GEFA gelingt, auch diese Unternehmen in ihr Konzept einzubinden. Eine von allen ex-portrelevanten Branchen getragene Exportorganisation, die eine arbeitsfähige Struktur für die exportrelevanten Tätigkeiten besitzt, ist ein geeigneter Ansprechpartner für das Bundeslandwirtschaftsministerium“, unterstrich die Sprecherin

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